Tempel der Erde, 1897 und 1902.

In seiner Beschreibung der Vorarbeiten für die Bauten in Amden flunkert Wilhelm Spohr, dass Josua Klein Tempel für seinen Glauben errichten wollte (vgl. Was wäre, wenn...). Ganz anders erklärt er ihre Bestimmung in der prachtvollen Monographie "Fidus", die 1902 erschien mit dem "Tempel der Erde" als grosse Falttafel, dazu einem ganzseitigen Grundriss des monumentalen Baus sowie dem "Tempel der Eisernen Krone", ebenfalls als ganzseitige Abbildung.</sup


Panorama-Karte vom Walensee: 1. Weesen, 2. Amden, 3. Betlis.

Was wäre, wenn... Wenn zu Beginn des 20. Jahrhunderts am Walensee die monumentalen Bauten nach Entwürfen von Fidus tatsächlich errichtet worden wären? Welchem Zweck hätten sie gedient? Wären sie Teil der "bodenreformerischen Musterkolonie" gewesen, die Josua Klein in Amden aufzubauen versprach? Oder waren sie als touristische Sehenswürdigkeiten gedacht? Hätten sie die Zeit übderdauert? Würden sie heute als Kunstdenkmäler gepflegt? Wer käme für ihren Unterhalt auf? Oder wären sie zu Ruinen verfallen?